Der 14. September war für uns als Kurs ein ganz besonderer Tag, da wir in eine faszinierende Stadt geflogen sind: Oslo. Unser Ziel war es, die norwegische Hauptstadt durch eine geografische Brille zu betrachten. Norwegen gehört weltweit zu den Ländern mit einem sehr hohen Entwicklungsstand und belegt im Human Development Index (HDI) stets einen der vordersten Plätze.
Der Erdkunde-Leistungskurs machte sich gegen 12 Uhr auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen. Alle waren sehr aufgeregt, nach der Ankunft aber auch etwas überrascht, als uns auf dem Weg zu unserem Hostel ein steiler Anstieg erwartete und wir uns mit unseren Koffern etwas schwertaten. Trotzdem haben wir es alle gut geschafft. Direkt nach der Ankunft besuchten wir das Stadtzentrum und das königliche Schloss. Wir sammelten viele Eindrücke und stellten fest, dass Oslo durch seine Architektur tief beeindruckt.
Nachdem wir am nächsten Morgen bei einem reichhaltigen Frühstück Energie getankt hatten, machten wir uns auf den Weg, um den Englisch-Leistungskurs zu empfangen, der mit dem Kreuzfahrtschiff angereist war. Wir haben uns sehr gefreut, die anderen zu sehen, und halfen ihnen dabei, die Stadt zu erkunden.
Am nächsten Tag plante Herr Rudolf einen Besuch im besonderen Osloer Stadtteil Grünerløkka. Herr Hoppe erzählte uns viele wichtige Fakten über das Viertel und erklärte, warum es eine so große Anziehungskraft ausübt. Grünerløkka wurde im 19. Jahrhundert durch die Industrialisierung entlang des Flusses Akerselva geprägt und entwickelte sich zu einem klassischen Arbeiter- und Industrieviertel. Wir als Erdkunde-LK haben den Kontrast zwischen dem Osloer Zentrum und diesem Stadtteil sehr schnell erkannt. Im Anschluss sind wir nach Holmenkollen gefahren, einem höhergelegenen Gebiet nordwestlich der Hauptstadt. Von dort aus bot sich uns eine wunderschöne Aussicht. Wir erkundeten diesen Ort, der durch den Skisport im Winter sehr typisch für Norwegen ist. Es war ein bisschen anstrengend, den Berg hinaufzulaufen, aber mit unseren „geografischen Schritten“ konnte natürlich nichts schiefgehen. Nach diesem langen Tag mit knapp 25.000 Schritten waren wir sehr müde und schliefen entsprechend gut.
Am Donnerstag stand ein weiterer spannender Stadtteil auf dem Plan: Grønland. Dieser Bezirk ist besonders für seine kulturelle Vielfalt und seine multikulturelle Bevölkerung bekannt. Dort konnten wir zahlreiche verschiedene Geschäfte, Restaurants und kulturelle Einrichtungen entdecken. Besonders interessant war für uns der deutliche Kontrast zwischen den älteren, lebendigen Bereichen und den modernen, neu entwickelten Gebieten. Am Nachmittag besuchten wir das Rathaus und erkundeten dessen Architektur, die Kunst sowie die historischen Hintergründe.
Am letzten Tag haben wir eine Schiffstour zu den Inseln im Oslofjord unternommen und viele schöne Fotos gemacht. Zum Abschluss gab es noch ein gemeinsames Abschiedsfoto am weltbekannten Opernhaus, bevor wir zurück ins Hostel gingen, um unseren Rückflug nach Düsseldorf anzutreten.
Ein großes Dankeschön an Herrn Rudolf, Frau Peters und Herrn Hoppe für die schöne Exkursion, die tolle Organisation, die vielen Informationen und die unvergesslichen Erinnerungen und Bilder! Es war eine großartige Erfahrung, gemeinsam nach Oslo zu fliegen. Herzlichen Dank im Namen des gesamten Kurses!
Nawar Rachi Akalai (Q2)









