Hofvormittag

Hofvormittag auf dem Ingenhammshof

Hier finden Sie Hinweise zum Hofvormittag, dem meistgebuchten Angebot auf dem Ingenhammshof.

 

Organisatorisches zum „Hofvormittag“:Stallausmisten

Zielgruppen:

  • Kindergarten
  • Grundschule
  • Sekundarstufe 1, 5-7 Klasse
  • Offene Kindergruppen bis zu 12/13 Jahre

Gruppengrößen: Maximal 15 Kinder. Die beste Gruppengröße sind 10 Kinder.Schulklassen sollten schulorganisatorisch zweigeteilt werden und den Hof an zwei Terminen besuchen.

Betreuung: Die Gruppen/Klassen werden von einer Lehrkraft betreut, die von ihrer Schule abgeordnet ist.

Zeiten: Der Hofvormittag beginnt um 8.30 Uhr Der Hofvormittag endet gegen 12.30 Uhr.

Räumlichkeiten: Den Gruppen steht ein Klassenraum zur Verfügung, in denen Taschen und Kleidung abgelegt werden können. Hier finden sich die Gruppen auch zu einer Vor- und Nachbesprechung des Hofvormittags und zu einer Frühstückspause ein. Im Sommer können die Besprechungen und Pausen auch im Freien stattfinden. Der Raum enthält auch eine kleine Teeküche.

Kleidung: Die Kinder sollten den Witterungsbedingungen entsprechend gekleidet sein. Der Ingenhammshof heißt bei den älteren Meiderichern „Windhof“, das weist darauf hin, dass es auf dem Hof aufgrund seiner Nordwest- Ausrichtung oft recht zugig ist. Alte Kleidung und wasserdichtes Schuhwerk sind zweckmäßig.

Verpflegung: Die Kinder und deren Begleitpersonen bringen sich Essen und Trinken selbst mit. Die auf dem Ingenhammshof befindliche Gaststätte ist nur zeitweise in Betrieb.

Tierfutter: Bitte bringen Sie kein Tierfutter mit. Die Kinder bekommen Futter für die Tiere auf dem Hof.

Anfahrt: Der Hof ist mit der Straßenbahnlinie 903 und den Buslinien 906 und 910 zu erreichen. Der Ingenhammshof liegt direkt an der Haltestelle „Landschaftspark- Nord“ (früher „Am Zuschlag“).

Ablauf des Vormittags auf dem Bauernhof

Station 1: Die Gruppen sammeln sich im Gruppenraum. Es findet eine Vorbesprechung statt, in der das Thema Bauernhof auf Grundlage des Vorwissens der Kinder im Mittelpunkt steht. Die Kinder bekommen Informationen über Verhaltensregeln auf dem Hof. Anschließend findet zunächst ein Rundgang über den Ingenhammshof statt. Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt.

Station 2: Hier erfahren die Kinder etwas über die Geschichte des Ingenhammshofs, der industriellen Entwicklung des Duisburger Nordens und agrargeschichtliche Grundlagen der Landwirtschaft allgemein.

Station 3: An dieser Station nehmen die Kinder erste Kontakte mit Pferden, Kühen und Schweinen auf. Sie füttern die Kühe und Pferde vor, bevor sie auf die Weide geführt werden. Die Kinde erhalten Informationen über Verhaltensweisen und Eigenarten der Tiere, ebenso über Ernährung und Verdauung.

Station 4: Hier befindet sich die Futterküche. Die Kinder werden über verschiedene Getreidearten, ihre Verwendung und die Futterherstellung informiert. Zu einem späteren Zeitpunkt stellen die Kinder hier das Schweinefutter her.

Station 5: In diesem Stall bekommen die Kinder Kontakt mitPonys, Gänsen, und einem Esel. Die Kinder lernen die Ausstattung der Ställe kennen. Sie werden auf die Kennzeichen der Stimmungslage von Pferden hingewiesen.

Station 6: Die Gruppen gehen in das Hühnergehege und füttern die Hühner individuell. Die Kinder bekommen Informationen über das natürliche Verhalten des Haushuhns und die dazu erstellten Gehegeeinrichtungen. Es wird über verschiedene Haltungsarten von Hühnern gesprochen.

Station 7: Die Kinder lernen die Ziegen kennen. Sie füttern die Tiere. Auch hier bildet die Klärung von Eigenarten und Verhalten der Tiere den Mittelpunkt.

Station 8: Die Kinder wandern mit Heu und Kraftfutter zum Schafsgehege. Sie füttern die Tiere und haben die Gelegenheit die Tiere mit ihrer beeindruckenden Wolle zu erleben und zu streicheln.

Frühstückspause

Nach Beendigung der Frühstückspause bekommen die Kinder Informationen darüber, wie sie sich beim Herausbringen der Tiere zu verhalten haben. In diesem konzentrierten Vorgespräch gibt es Gelegenheit, über mögliche Gefahren beim Umgang mit den Tieren zu sprechen und diesen vorzubeugen. Die Kinder werden nochmals auf typische Verhaltensweisen der Tiere hingewiesen und bekommen genaue Anweisungen, wie mit bestimmten Tieren umgegangen werden muss. In dieser Phase muss nochmals gezielt auf die Gruppeneinteilung hingewiesen werden und welche Gruppe für welche Tiere zuständig ist. Damit sollen soziale Konflikte vermieden werden, deren Unruhe sich auf die Tiere übertragen kann.

Die Weiden, auf die die Tiere gebracht werden, wechseln je nach Abweidung, deshalb können die Weiden nicht im Voraus festgelegt werden. Auf welche Weiden die Tiere kommen, wird am Tag des Besuchs entschieden. Die Weiden für die Großpferde und die Kühe sind an einem fahrbaren Wasserwagen zu erkennen

Tiere werden auf die Weiden gebracht.

Station 4 + 5: Die Kinder treiben die Gänse gemeinsam auf die Weide.

Station 3: Die Kinder treiben die Kühe gemeinsam auf die Weide.

Station 3: Vorher festgelegte Gruppen führen die Großpferde auf die Weide.

Station 5: Vorher festgelegte Gruppen führen die Ponys und den Esel auf die Weide.

Ausmisten der Ställe: Die Schüler erfahren praktisch und theoretisch, wie die Stallarbeit verrichtet wird. Sie lernen den Unterschied zwischen Stroh und Heu kennen. Einige Kinder holen frisches Heu als Futter und Stroh als Einstreu von der Tenne. Die Kinder bekommen Informationen über den Mist als Energieträger (Wärmeleistung, Dünger).

Station 1: Abschlussbesprechung.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA